Karies – Vererbbar oder Selbstverschulden


Manche Menschen putzen fast nie Zähne und haben nie Probleme mit Karies, während andere mehrmals im Leben damit zu kämpfen haben. Da stellt sich dem einen oder anderen vielleicht die Frage, ob Karies erblich bedingt ist. Dieser Frage soll dieser Artikel auf den Grund gehen.

Forschungen zeigen, dass Karies zwar durch erbliche Faktoren wie Zahnstellung, Zahnbeschaffenheit und die genaue Speichelzusammensetzungen begünstigt oder das Risiko an einer solchen Erkrankung gemindert wird, allerdings nur in einem sehr geringen Maße. Am Ende kommt es immer auf die richtige Zahnhygiene an, denn wenn die Zähne richtig geputzt werden, hat Karies keine Chance. (Lesen Sie dazu den Beitrag Gesundes Zähneputzen – Die richtige Technik). Auch die Ernährung hat einen großen Einfluss auf die Gesundheit unserer Zähne und sollte dementsprechend berücksichtigt werden. (Lesen Sie dazu den Beitrag Zahngesunde Ernährung).

Trotzdem wird Karies häufig familiär gehäuft beobachtet. Woran liegt das? Dazu lässt sich sagen, dass Verhaltensweisen, wie das Ernährungsverhalten, oder Zahnpflegegewohnheiten von den Eltern vorgelebt und über die Erziehung an die Kinder weitergegeben werden. Das bedeutet, wenn die Eltern zu selten oder falsch Zähneputzen, werden die Kinder es genauso machen. Damit ist ein erhöhtes Risiko an Karies zu erkranken zwar nicht oder nur kaum erblich, aber dafür durch die Erziehung bedingt.

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