CEREC – Sofortbrücke

Eine Vollkeramik-Brücke, auf die Sie nicht lange warten müssen? Die sogar noch in derselben Sitzung eingegliedert werden kann, in der die Pfeilerzähne für die Überkronung zurechtgeschliffen werden?

Mit CEREC (Chairside ceramic reconstruction) lässt sich dieser Wunsch erfüllen: Bis zu viergliedrige Brücken (also Rekonstruktionen für bis zu zwei fehlende Zähne) für den Seitenzahnbereich können wir mit unserem CEREC-System direkt hier in der Ordination fertigen.

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Warum nicht für den Frontzahnbereich? Nun – wenn Sie darauf bestehen, schleifen wir Ihnen auch eine CEREC-Brücke über fehlende Schneide- oder Eckzähne. Das wäre sicher auch nicht die schlechteste denkbare Lösung – unserem Anspruch, Ihnen jederzeit hinsichtlich Kosten wie Qualität das Optimum anzubieten, entspräche sie allerdings nicht. Im Labor gefertigter, in mehreren Schichten von Hand verblendeter Zahnersatz hat etwas bessere Transluzenz-Eigenschaften als CEREC-Rekonstruktionen und ist diesen daher im Frontzahnbereich immer noch um einiges überlegen. (Ebenso können wir Ihnen auch kürzere Brücken für den Seitenzahnbereich gern im Labor anfertigen lassen – hier würden Sie sich allerdings unserer Ansicht nach unnötig in zusätzliche Kosten für einen praktisch nicht wahrnehmbaren Vorteil stürzen.).

Wie läuft die Fertigung einer CEREC-Brücke im Chairside- Verfahren ab?

Zunächst werden die zukünftigen Pfeilerzähne rechts und links der Zahnlücke so zurechtgeschliffen, dass sie die beiden Kronen tragen können, von denen die Brücke gehalten wird. Dazu gehört ein leicht konischer Zuschliff mit einer am Zahnfleischrand eingearbeiteten Kante.

CEREC Zahnarzt Wien

CEREC Sofortbrücke Zahnarzt Wien

 

Ist die Präparation abgeschlossen, können wir den optischen Abdruck der Gebisssituation rund um die Zahnlücke nehmen. Sobald eventuelle Zahnfleischblutungen gestillt sind, scannen wir mit der CEREC-Intraoralkamera nicht nur die Pfeilerzähne, sondern auch die Zähne im gegenüberliegenden Kiefer. Aus diesen Daten errechnet der Computer ein 3D-Modell des Gebisses und entwirft eine passende Brücke.

Bei der Bissflächengestaltung, die für die Okklusion – das genaue Aufeinanderpassen der Zahnreihen beider Kiefer – von großer Bedeutung ist, wird der Zahnarzt den Entwurf in der Regel noch manuell optimieren. Im nächsten Schritt schleift die computergesteuerte CAM-Fräse die Brücke aus einem Keramikblock. Nach Glanzbrand und manueller Politur kann die Rekonstruktion bereits eingesetzt werden. Die adhäsive Eingliederung mit lichthärtendem Komposit ist noch einmal ein kleines Stück Arbeit.

Im Interesse einer absoluten Trockenlegung der Zähne, die die Haltbarkeit der Verbindung zwischen Zahn und Krone verbessert, spannen wir eine Gummimembran in Ihrem Mund auf, den sogenannten Kofferdam. Ist die Brücke eingegliedert, folgt eine abschließende Politur, ein Fluoridlack-Touchup – und Sie sind fertig. Optimalerweise dauert eine solche Sitzung um die zwei Stunden. Es kann allerdings vorkommen, dass Ihr Zahnfleisch nach der Präparation der Pfeilerzähne etwas länger blutet und uns damit einen kleinen Strich durch die Rechnung macht.

Bevor wir die CEREC-Kamera einsetzen können, muss die Blutung vollkommen gestillt sein – sonst wird der optische Scan nicht genau genug. Bei andauernden Blutungen versorgen wir Sie in der Regel mit einem Provisorium und machen einen Termin für den folgenden Tag, an dem wir die Behandlung, angefangen beim optischen Abdruck, wie oben geschildert fortsetzen.

Genauere Informationen über die Kosten / Preise einer Sofortbrücke erhalten Sie in unserem Downloadbereich oder natürlich in unserer Praxis in 1010 Wien.

 

CEREC Sofortbrücke Zahnarzt Wien