Selbstgemachte Zahnpasten – Naturliebe vs Gesundheit


Ein neuer Trend der Umwelt zuliebe ist es, seine Zahnpasta und Zahnbürste aus natürlichen Mitteln selbst zu mischen. Doch was viele nicht wissen: Der gut gemeinte Einsatz für die Natur geht auf Kosten ihrer Gesundheit. Warum, das verraten nun Experten.

Gute Zahnpasten aus dem Geschäft beinhalten Fluorid, welches den Zahnschmelz erwiesenermaßen stärkt und den Zahn damit vor Karies schützt. In Rezepten für hausgemachte Zahnpasten fehlt dieser essentielle Inhaltsstoff üblicherweise. Auch schaumbildende Stoffe, welche ebenfalls eine positive Wirkung auf die Zähne ausüben, sind meist nicht in solchen Rezepten enthalten. Noch schlimmer ist allerdings ein Inhaltsstoff, der bei falscher Dosierung den Zähnen sogar aktiv schadet. Sogenannte Schlämmkreide sind kleine Putzkörper, welche bei zu hoher Dosierung oder bei uneinheitlicher oder zu großer Körnung auch den schützenden Zahnschmelz abträgt. Dies als Laie perfekt hinzubekommen ist eher Glückssache.

Den Zähnen zuliebe sollte man also lieber doch bei der herkömmlichen Zahnpasta bleiben.

Mehr Informationen zu diesen Thema finden Sie auf focus.de.


Foto: © elfgradost, stock.adobe.com

 

Das könnte Sie auch interessieren:
Elektrische Zahnbürsten – welche ist am besten? | Kaugummi kauen statt Zähne putzen? | Nach dem Essen: Zähneputzen?

Bub hat Schmerzen – Über 500 Zähne gefunden


Eine unglaubliche Sensation entdeckten Zahnärzte in Indien, als sie das Gebiss eines Siebenjährigen untersuchten. Weiterlesen

Sympathieträger: Schöne Zähne


Wer ein gutaussehendes Gebiss vorweisen kann, hinterlässt bei seinem Gegenüber automatisch einen besseren Eindruck. Weiterlesen

Zahnseide – ja oder nein?


Schon von klein auf hören wir, wie wichtig Zahnseide ist. Sie hält die Zahnzwischenräume sauber und schützt vor Krankheiten wie Karies und Parodontitis. Doch stimmt das wirklich? Weiterlesen