Kinder und Zahnarzt – das ist in der Regel nicht die große Liebe. Und manchmal gibt es sogar Heulen, Zähneklappern, Widerstand, kurz: richtig Probleme mit den lieben Kleinen. Eltern, die bereits eine Kindernarkose in Erwägung ziehen, um die Durchführung einer notwendigen Kariessanierung zu ermöglichen, können wir mit der Lachgas-Sedierung eine viel schonendere, minimal aufwändige und phantastisch wirkungsvolle Option anbieten.

Anderswo selbstverständlich

Während in den USA, in Skandinavien und den Niederlanden gerade ängstliche Kinder bereits seit Jahrzehnten ganz selbstverständlich von den Vorteilen der unkomplizierten Sedierung profitierten, war der 150 Jahre alte Klassiker der Zahnmedizin in Österreich und Deutschland lange Zeit fast in Vergessenheit geraten. Das ändert sich nun: Lachgas erlebt auch hier eine Renaissance.

Lachgas-Sedierung bei Kindern Zahnarzt Wien

Genauere Informationen über die Kosten / Preise einer Lachgasbehandlung erhalten Sie in unserem Downloadbereich oder natürlich in unserer Praxis in 1100 Wien.

Wie die Sedierung mit Lachgas bei Kindern abläuft

Wir führen die inhalative Sedierung mit Lachgas entsprechend den Richtlinien der Europäischen Akademie für Kinderzahnheilkunde (EAPD) bei Kindern ab vier Jahren durch. Bitte achten Sie darauf, dass Ihr Kind In den zwei Stunden vor dem Termin nichts isst oder trinkt. Das Gas wird im Gemisch mit reinem Sauerstoff (und einem angenehmen Duft nach Wahl) über eine Nasenmaske zugeführt. Zunächst wird einige Minuten lang reiner Sauerstoff inhaliert. Dann wird der Lachgas-Anteil im Zweiminutentakt schrittweise bis auf 50 Prozent erhöht.

Während der Sedierung überwachen wir Puls und Sauerstoffgehalt des Blutes mit einem an einen Finger geclipten Pulsoximeter. Wirkt die Sedierung, kann bei Bedarf das Lokalanästhetikum injiziert werden. Am Ende der Behandlung wird wieder fünf Minuten lang reiner Sauerstoff gegeben, um die Reste von Lachgas aus der Lunge zu spülen. Nach etwa einer Viertelstunde sind unsere kleinen Patienten gewöhnlich wieder auf dem Sprung – weitere Nachwirkungen sind selten.

 

Wann wir nicht mit Lachgas sedieren

Bei der Sedierung mit Lachgas ist eins unverzichtbar: Eine ungehinderte Nasenatmung. Gerade Kinder haben häufig kleine Infekte, die mit verstopften oder laufenden Nasen einhergehen. Leidet Ihr Kind an einer Erkältung, Sinusitis, Mandelentzündung oder anderen Erkrankungen der oberen Luftwege, müssen wir die Behandlung verschieben, bis die Nase wieder frei ist.