Keramikinlays Zahnarzt Wien

Keramikinlays – die optimale Lösung bei größeren Zahndefekten

Die Kariessanierung hinterlässt ein Loch im Zahn – eine Kavität. Solange die verbliebene Zahnsubstanz noch genügend stabil ist, kann zugunsten einer Füllung oder Einlagefüllung auf eine stabilisierende Überkronung des Zahnes verzichtet werden. Ansprüche an das Füllmaterial reichen von Haltbarkeit, guter Haftung mit dem Zahn, Verträglichkeit und zahn-ähnlichen Eigenschaften ewa hinsichtlich Härte und Wärmeleitfähigkeit bis hin zu ästhetischen Forderungen.

Verschiedene Füllungen für das Loch im Zahn

Das Spektrum der Lösungen, die die Zahnmedizin für dieses Problem bereit hielt, umfasste bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts in erster Linie Amalgamfüllungen als kostengünstige und trotzdem zumindest vom zahnärztlichen Standpunkt in vieler Hinsicht zufriedenstellende Option und gegossene Goldinlays als anspruchsvolle Variante. Eine kleinere Rolle spielten eher kurzlebige Zementfüllungen und schichtweise gebrannte Porzellaninlays. Mit dem Aufkommen der Kompositharze in den 1960er Jahren und der kontinuierlichen Verbesserung von Material und Techniken wurden Kunststofffüllungen allmählich zum neuen, “demokratischen” Standardmaterial für kleinere Füllungen. Goldinlays aber blieben lange die Versorgung der Wahl für größere Zahndefekte.

Genauere Informationen über die Kosten / Preise von Keramik-Inlays erhalten Sie in unserem Downloadbereich oder natürlich in unserer Praxis in 1010 Wien.

Keramik hält besser

Im Gegensatz zu Goldinlays, die nur einzementiert werden können und vergleichsweise häufig herausfallen oder aufgrund durchlässiger Randbereiche zu Sekundärkaries führen, werden Keramikinlays heute mittels einer ausgefeilten Adhäsivtechnik fest mit dem Zahn verklebt. Sie haften so hervorragend, dass der rein mechanische Rückhalt des Inlays in der Kavität zweitrangig geworden ist. Um die Kavität so zu formen, dass Inlay oder Füllung nicht herausfallen können, muss bei der Kavitätenpräparation für Goldinlays oder Amalgamfüllungen jedes Mal gesunde Zahnsubstanz geopfert werden. Bei per Adhäsivtechnik verklebten Keramikinlays ist das nicht in diesem Umfang nötig. Eine nach unten leicht verjüngte Kavität ohne zusätzliche Ecken und Kanten reicht vollkommen aus.

Im Gegensatz zu Kompositmaterial schrumpft Keramik nicht. Durch die feste Verbindung zwischen Keramikinlay und Zahnsubstanz können ein perfekter Randschluss und auch bei größeren Kavitäten eine sehr gute Stabilisierung des Zahns ohne Zug- oder Druckspannungen erreicht werden. Moderne Keramikmaterialien sind zudem in ihrer Härte exakt auf den Zahnschmelz abgestimmt. Dadurch kommt es weder (durch zu harte Füllmaterialien) zu Abrieb am Gegenzahn, noch (durch zu weiche Füllmaterialien) zu einem verstärkten Abrieb des Inlays.

Keramikinlay Zahnarzt Wien

Keramikinlay Kofferdam Zahnarzt Wien

CEREC – die kleine Revolution

Eine kleine Revolution brachte die computergestützte Fertigung von Keramikinlays, möglich seit Mitte der 1980er Jahre. Mit der CEREC-Technik wird das passende Inlay nicht gegossen oder gebrannt, sondern aus einem Keramikblock herausgefräst.

Ein Computerscan des Zahns beziehungsweise eines Gebissabdrucks liefert die Rohdaten für die Berechnung eines virtuellen 3DModells, nach dem das Inlay von einem computergesteuerten Fräsarm aus zahnfarbenem Keramik präzise hergestellt wird. Zur idealen Passform eines CEREC Inlays gehört auch eine voll anatomische Kaufläche, die so modelliert ist, dass der sanierte Zahn ideal mit dem gegenüberliegenden Zahn abschließt.

Nicht zu vergessen: die Optik

Nicht zuletzt sind die optischen Eigenschaften von Keramikinlays nahezu perfekt. Dazu gehört nicht nur die Möglichkeit, die exakt passende Farbnuance für das Inlay auszuwählen – auch die Lichtdurchlässigkeit des Materials entspricht der des natürlichen Zahns. So fällt ein Inlay – anders als etwa eine Kompositfüllung – auch nicht durch seine vergleichsweise “stumpfe” Oberfläche auf.

Der neue Goldstandard

Goldinlays galten lange Zeit als die optimalen Einlagefüllungen. Heute sind die Eigenschaften von Keramikinlays auch gegenüber Goldinlays so überlegen, dass man sie mit Fug und Recht als das neue Füllmaterial der Wahl für größere Zahndefekte bezeichnen kann. Hier noch einmal zusammengefasst die Vorteile von Keramik-Einlagefüllungen:

Hier noch einmal zusammengefasst die Vorteile von Keramik-Einlagefüllungen:

  • Perfekt an den Zahnschmelz angepasste, natürliche Ästhetik
  • Passgenaue rechnergestützte Modellierung inklusive anatomisch geformter Kaufläche
  • Bei der Präparation der Kavität muss weniger gesunde Zahnsubstanz geopfert werden
  • Hervorragende Haftung am Zahn – kein Herausfallen, keine Sekundärkaries unter dem Inlay, keine Verfärbung im Randbereichs
  • Stabilisiert den Zahn
  • Gleiche Härte wie der Zahnschmelz – kein Abrieb
  • Sehr gute Haltbarkeit
  • Keramikinlay Zahnarzt Wien